Notfallübung am Flughafen München

Allgemeines, Presseberichte

Es ist Samstagnacht, 0.15 Uhr. Ein Flugzeug auf dem Weg von Antalya nach Amsterdam hat Probleme. Der Pilot meldet sich am Flughafen München. Er will notlanden. Doch das misslingt: Während des Anflugs verliert die Maschine Teile, die über der Region niedergehen. Beim Landen stürzt die Maschine auf die Südbahn. 50 Passagiere sowie viele Menschen am Flughafen selbst werden getötet oder schwer verletzt. Einige rennen in Panik davon. Suchmannschaften müssen auch die Nachbargemeinden absuchen. Flammen schlagen meterhoch aus dem Wrack, eine schwarze Rauchsäule steigt in den Nachthimmel über dem Erdinger Moos.

Einige Mitglieder der Feuerwehr Markt Schwaben wirkten bei dieser Übung ebenfalls mit. Allerdings nur als Darsteller. Film reif spielten sie ein paar verwirrte Passanten, die nahe der Absturzstelle ein Grillfest veranstaltet hatten. Es war für alle beteiligten eine Interessante Erfahrung, zu sehen, wie die verschiedenen Hilfsorganisationen arbeiten, wenn wirklich ein Flugzeug abstürzt. Es war einmal etwas ganz anderes, nicht als Retter zu arbeiten, sonder auch mal auf der anderen Seiten zu stehen.

Quelle: tz-online.de

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